Patron Nikolaus von Flüe ist der Schutzpatron der KLJB, der Schweiz, dem schweizer Kanton Unterwalden und des schweizerischen Studentenvereins. Er war ein Schweizer Einsiedler, Asket und Mystiker. Berühmt geworden ist er durch seine Tätigkeit als Seelsorger und geistiger Berater, wobei besonders seine beratende Tätigkeit im Stanser Verkommnis beitrug.

Er ist im Jahr 1417 auf dem Flüeli bei Sachseln in der Schweiz als Sohn einer Bergbauernfamilie geboren. Im Kindesalter hatte Nikolaus von Flüe viele Visionen und einen Hang zum stillen Gebet.

1440/41 war er Offizier im Krieg gegen Zürich, aber er zog auch im Krieg das Gebet dem Kampf vor.

Nach dem Krieg heiratete er Dorothee Wyss und wurde Vater von 10 Kindern. Nikolaus von Flüe arbeitete als Bauer und stieg 1459 zum Ratsherr und Richter auf.

Im Jahr 1460 war er dann noch einmal als Soldat im Feldzug gegen Thurgau beteiligt

Das Jahr 1467 war wohl das wichtigste in seinem Leben, denn in diesem Jahr verließ er seine Familie und gab sein bisherieges Leben auf, um als Einsiedler zu leben. Deshalb machte er sich auf dem weg ins Elsass kehrte aber 1468 aus Heimweh um und ließ sich in der Ranft Schlucht nieder, die nur einige Minuten vom Wohnort seiner Familie entfernt lag. Dort baute er sich eine Klosterzelle und ernährte sich nur durch die Eucharistie. Ab jetzt wurde er „Bruder Klaus“ genannt und war Berater von vielen Menschen.

Das älteste Bild von Bruder Klaus (Ausschnitt), Lebensgrosses Gemälde von 1492 auf einem Altarflügel der alten Pfarrkirche Sachseln, heute im Museum Bruder Klaus 1481 verhinderte Bruder Klaus eine Spaltung der Eidgenossenschaft, was als Wunder angesehen wurde. (Stanser Verkommnis) Am 21 März 1487 verstarb Nikolaus von Flüe bei Sachseln.

Schließlich wurde Nikolaus von Flüe oder Bruder Klaus im Jahr 1669 selig und im Jahr 1947 heilig gesprochen.

Sein tägliches Gebet:

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles mir,
was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich führet zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.